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🎥 Unlock the unforgettable — where memories fade but emotions linger.
Eternal Sunshine of the Spotless Mind is a 108-minute widescreen DVD featuring DTS Surround Sound, available dubbed and subtitled in Spanish. This critically acclaimed film blends surreal storytelling with a profound exploration of love and memory, brought to life by Jim Carrey and Kate Winslet under the visionary direction of Michel Gondry and screenplay by Charlie Kaufman. A must-watch for discerning viewers craving a cinematic experience that’s as intellectually stimulating as it is emotionally resonant.
| Colour | Unknown |
| Global Trade Identification Number | 00025192395925 |
| Language | English, French |
| Number of discs | 1 |
| UPC | 025192395925 |
A**R
Life like
Love it and hate it for being accurate
M**L
Vergiss mein nicht! oder Eternal Sunshine of the Spotless Mind
“How happy is the blameless vestal’s lot! The world forgetting, by the world forgot. Eternal sunshine of the spotless mind! Each pray’r accepted, and each wish resign’d.” Obwohl Joel und Clementine kaum unterschiedlicher sein könnten, er schüchtern, introvertiert und eher rational veranlagt, sie impulsiv, spontan, ein bisschen verrückt und manchmal etwas launenhaft, sind sie seit zwei Jahren ein Paar mit allen Höhen und Tiefen. Bis Clementine Joel nach einem Streit verlässt, endgültig und mit aller Konsequenz, lässt sie sich doch von Dr.Mierzwiack durch dessen neuartige Methode sämtliche Erinnerungen an ihn aus dem Gedächtnis löschen. Als Joel davon erfährt, bricht seine Welt vollends zusammen, wollte er sie doch eigentlich noch um eine zweite Chance bitten, und jetzt erkennt sie ihn nicht einmal mehr. Erst ungläubig, dann verletzt und wütend, will er es ihr gleich tun und sucht seinerseits Dr. Mierzwiack auf, um Clementine ebenfalls für immer zu vergessen. Während dieser Prozedur der Löschung seiner Erinnerung an sie durchlebt er viele Momente ihrer gemeinsamen zwei Jahre erneut und muss erkennen, dass er sie eigentlich gar nicht vergessen will und dass er sie immer noch liebt, doch es ist ihm nicht möglich, sich bemerkbar zu machen und den Prozess aufzuhalten… Eternal Sunhine of the Spotless Mind – welch wundervoller Titel, vor allem in Bezug auf das eingangs zitierte Gedicht Eloisa to Abelard von Alexander Pope, aus dem diese Zeilen stammen. Lässt der deutsche Titel dagegen – Vergiss mein nicht! – doch nur wieder eine weitere oberflächliche, dümmliche und kitschige Liebesgeschichte der Marke Hollywood erwarten, könnte man damit kaum weiter daneben liegen. Auch Jim Carrey in der Hauptrolle lässt nur falsche Vermutungen anstellen und führt in eine völlig verkehrte Richtung. Der Mann hat schon mehrfach bewiesen, dass er sehr viel mehr kann als nur Grimassen ziehen, man denke da nur an The Truman Show oder Man on the Moon, in denen er eindrucksvoll sein schauspielerisches Talent unter Beweis stellt, es gerät nur allzu gern in Vergessenheit. Kate Winslet? Es hat vielleicht auch jetzt noch nicht jeder mitbekommen, dass sie sich inzwischen zu einer wirklich tollen Schauspielerin entwickelt hat, 2004 aber sicher kaum jemand. Viele Vorzeichen verweisen also in eine völlig falsche Richtung, könnten unter Umständen sogar abschreckend wirken, drängt sich doch ein bisschen der Verdacht auf, es hier nur mit einer weiteren geistlosen romantischen Komödie zutun zu haben. Stattdessen aber ist Eternal Sunshine of the Spotless Mind eine wunderschöne und zutiefst berührende Geschichte über Lieben und Entlieben, über Vergessen und Erinnern, darüber, was uns als Menschen ausmacht und was uns zu den Menschen gemacht hat, die wir sind. Drehbuchautor Charlie Kaufmann und Regisseur Michel Gondry sind ein traumhaftes Team, wie sie Joel's Innenleben zum Ausdruck bringen, seine Gedanken, Gefühle, Träume, Hoffnungen, Wünsche, Ängste und Erinnerungen, so plastisch, so nachvollziehbar und so surreal zugleich, das ist ohne jeden Zweifel meisterhaft. Charlie Kaufman ist sowas wie der Drehbuchgott für Independent-Regisseure und nicht gerade bekannt dafür, Geschichten zu schreiben, welche die breite Masse der Kinogänger begeistern, dafür sind die von ihm verarbeiteten Ideen einfach zu verrückt. Drehbücher zu Filmen wie Being John Malkovich oder Adaption und eben auch Eternal Sunshine of the Spotless Mind sind skurril, abgedreht und verschachtelt, aber eben auch immer sehr präzise und mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet. Mittelwege oder Kompromisse gibt es bei Kaufman nicht, er biedert sich keinem Publikum an, das seine Ideen ohnehin nicht nachvollziehen könnte, dem ist er sich durchaus bewusst, auch dem, dass er aneckt, aber es ist ihm vollkommen gleichgültig. Geschichten für den Mainstream überlässt er bereitwillig anderen. In dem Franzosen Michel Gondry hat er für Eternal Sunshine of the Spotless Mind einen Regisseur an der Seite, der es ganz wunderbar versteht, wo Kaufman mit seinen Geschichten hin will und das dann auch noch in wunderschön berauschende Bilder zu übersetzen weiß. Die Zusammenarbeit der beiden war zwar nach einer Reihe von Musikvideos sein erster Spielfilm, aber bereits hier zeigt sich diese enorme Verspieltheit in der Inszenierung, die spätere Filme wie Science of Sleep, Be Kind Rewind oder Der Schaum der Tage auszeichnen. Eternal Sunshine of the Spotless Mind ist dann auch schlicht und ergreifend großartig inszeniert, mit wahnsinnig viel Gespür für Details und vor allem auch für Stimmungen. Obwohl die Story nicht chronologisch erzählt wird, hat man zu jeder Zeit in den einzelnen Szenen das Gefühl, nur anhand der jeweiligen Stimmung genau zu wissen, in welchem Stadium sich die Beziehung von Joel und Clementine gerade befindet. Ein großer Teil des Films spielt in Joel's Kopf, in seiner Gedankenwelt, seinen Erinnerungen, aber eben nicht alles, ein kleiner Subplot wird parallel dazu in der Realität erzählt, aber immer wieder vermischen sich diese verschiedenen Erzählstränge. Das Gefüge der Bewusstseinsebenen ist chaotisch, Wirklichkeit, Träume, Erinnerungen und Rückblenden verwischen zu einem großen Ganzen, Personen werden scheinbar willkürlich hin und her teleportiert und tauchen plötzlich an Orten auf, an denen sie gar nicht sein können, Gesichter verblassen zusehends oder verschwinden gleich ganz, die Bild – und Tonspuren werden häufig voneinander abgekoppelt, man sieht das eine, hört aber etwas völlig anderes, Joel wechselt in seinem Kopf Raum und Zeit nach Belieben, er wandelt wie Alice durch das Wunderland seiner Erinnerungen. Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang der völlige Verzicht auf CGI, das heißt es gibt nicht einen einzigen computeranimierten Effekt in Eternal Sunshine of the Spotless Mind. Angesichts der ungewöhnlichen und enorm kreativen Inszenierung ist das absolut verblüffend, aber diese Flut von Bildern wird tatsächlich ganz altmodisch und von Hand zum Leben erweckt, was den Film dann auch seinen ganz eigenen, seltsam entrückten Charme haben lässt und einfach ganz wunderbar ins Gesamtbild passt. So wie die Chemie zwischen Charlie Kaufman und Michel Gondry hinter der Kamera absolut stimmig ist, so magisch ist sie vor der Kamera zwischen Jim Carrey und Kate Winslet. Sie verkörpern Joel und Clementine mit all ihren kleinen Macken und Fehlern so wunderbar authentisch, sie wirken herrlich echt und aus dem Leben gegriffen, sind menschlich durch und durch und man kann sich auch ein bisschen wiedererkennen in den beiden. Genau das macht Eternal Sunshine of the Spotless Mind erfrischend anders und gänzlich frei von Kitsch, so kann der Film überhaupt erst richtig funktionieren, denn das schafft großes Identifikationspotential. Joel und Clementine sind eben kein sonst so typisch und oberflächlich gezeichnetes Paar, wie man es doch oft aus Hollywood und seinen romantischen Komödien gewohnt ist. Sie sind nicht besonders interessant oder besonders schön, sie sind nicht reich, haben keine schicken Wohnungen und keine tollen Autos, sie sind absolut durchschnittlich mit all ihren Wünschen und Träumen, ihren Ängsten und Sorgen und ihrem Schmerz Eternal Sunshine of the Spotless Mind ist ein wirklich grandioser Film, wunderschön und berührend umgesetzt, ohne dabei auch nur eine Sekunde lang kitschig zu sein. Er ist charmant, witzig, traurig, komplex, anspruchsvoll und befremdlich zugleich, sprudelt nur so über vor hemmungslos kreativen und verrückten Ideen und Einfällen und seine nicht chronologische Erzählstruktur zwingt den Zuschauer zu einem gewissen Maß an Aufmerksamkeit. Ein Plädoyer für das Erinnern, das bewusste Erinnern, und gegen das Vergessen, denn nichts ist nur gut oder nur schlecht, und all diese Dinge, all unsere Erlebnisse machen uns zu genau den Menschen, die wir heute sind. Sie sind ein Teil von uns, die guten und schlechten Erinnerungen, das werden sie immer sein und jede von ihnen hat ihre Berechtigung. Jeder halbwegs denkende und fühlende Mensch sollte Eternal Sunshine of the Spotless Mind mal gesehen haben.
M**A
Surreal. Touching. Funny. Thoughtful. Brilliant.
This is certainly a different sort of film, and before I saw it I wasn't entirely sure what to expect. It turned out to be far better than anything I may have had in mind beforehand. Though billed as a romantic comedy, "Eternal Sunshine of the Spotless Mind" is a far cry from most of the "chick flick" type movies we see today. The film is surreal in nature, but the story is honest, touching, and surprisingly down-to-earth. The central character, Joel (Jim Carrey), is a quiet man, bashful and awkward around girls. Then he meets Clementine (Kate Winslet), a vibrant and spontaneous young woman, and the two embark upon a tumultuous but passionate relationship. But this is only the beginning. After a particularly nasty fight, Clementine impulsively decides to undergo a procedure which will have Joel and all memories connected to him erased from her mind. When Joel discovers what his girlfriend has done, he is devastated, and decides to have the same procedure performed on himself to wipe Clementine out of his own memory. The procedure is done while he is asleep, and we see each of his memories played back just before it is erased forever. As Joel relives these memories, however, he begins to realize that he may not want to forget Clementine after all. He finds that he still loves her, and wants to hold onto the good things they had. But how can he stop the forgetting process once it has begun? The story may sound strange, but amazingly, it works. From the beginning it draws the viewer in, revealing enough to make us care about the characters, but concealing enough to keep us guessing. Unlike so many romantic comedies, "Eternal Sunshine of the Spotless Mind" is anything but predictable. Right up to the last scenes, it is still unclear how everything is going to end. The atmosphere of the film is very surreal, and the style is quite fragmented, making for some confusion (this is intentional), but all the threads come together seamlessly in the end. This is a very artistic and thought-provoking film, and screenwriter Charlie Kaufman has woven a plotline of surprising brilliance. Needless to say, the part of Joel is a significant departure for Jim Carrey from the roles he has played before. Unlike the wild, offbeat characters we are used to seeing from him, Carrey's performance here is almost understated. I was surprised by how heartfelt and genuine Joel was. We see none of Carrey's usual off-the-wall antics. This film showcases his acting ability, proving that he can portray a character with real emotional depth. Kate Winslet also turns in a terrific performance as Clementine. This is a bit of a departure for her, too, quite different from her roles in films such as "Sense and Sensibility" or "Finding Neverland." Here Winslet is a brash, spontaneous, and rather foul-mouthed young American woman. She pulls it off surprisingly well, creating a character that is at times flagrant and moody, but genuinely likeable nonetheless. The DVD Special Features (referring to the regular edition, NOT the 2-disc edition) are worth a look. The featurette "A Look Inside Eternal Sunshine of the Spotless Mind" offers some great information on the filmmaking process. Cast and crew members provide their own insights into the making of the movie. Another featurette, "A Conversation with Jim Carrey and Director Michel Gondry" is just that; the two reflect briefly on various experiences on the set. There is also feature commentary from Michel Gondry and Charlie Kaufman, a few deleted scenes (all of which I agree were better left out of the movie, though they are interesting to see), a music video for The Polyphonic Spree's "Light and Day," and a commercial for Lacuna, the fictional company that, in the story, administers the memory-erasing procedure. I honestly can't think of a single thing to criticize about this film, and I strongly urge everyone to see it.
J**R
Almost Spotless
Joel Barish, gespielt von Jim Carrey, ist einsam und gebrochen. Nur wenige Tage vor dem Valentinstag hat er sich von seiner Freundin, der unkonventionellen Clementine (Kate Winslet), getrennt. Und als er mit einem letzten Rettungsversuch zu ihr geht, scheint diese ihn völlig vergessen haben. Und tatsächlich ist es so: Clementine hat einen neuartigen Service der Kleinen Firma Lacuna genutzt, um sich die unglückliche Beziehung aus dem Gedächtnis löschen zu lassen. Als Joel das rausfindet, entscheidet er sich spontan, dasselbe zu machen. Dummerweise leisten die Mitarbeiter (Kirsten Dunst, Elijah Wood und Mark Ruffalo) des Erfinders Dr. Mierzwaik (Tom Wilkinson) bei Joel schlampige Arbeit, so dass er bewusst die Liebesbeziehung mit Clementine von Ende zum Anfang nachlebt, während die Erinnerung daran verschwindet. Nach kurzer Zeit begreift er, dass er Erinnerungen doch nicht verlieren möchte. Und so versucht er verzweifelt, die unaufhaltsame Prozedur aufzuhalten... Der größte Kritikpunkt an dem Film kommt gleich zu Anfang: Denn als ob es nicht genug wäre, den Großteil des Films über den Hauptteil des Plots von hinten aufzurollen, für den Anfang hat man noch einen Teil genommen, der erst später in der Handlung vorkommt, womit nicht nur der Ablauf der Geschichte durcheinander gebracht wird, sondern auch einer späteren Handlungswendung der Wind aus den Segeln" genommen wird. So ist der erste Teil des Films recht verwirrend, und erst wenn der Löschungsprozess von Joels Erinnerung beginnt, kann man wieder eine klare Struktur. Ab diesem Punkt kann man sich wieder auf die Stärken des Films konzentrieren: Jim Carrey und Kate Winslet überzeugen nicht nur vollends in ihren Rollen, sondern überraschen auch. Winslet ist als leicht verrückte lebenslustige Clementine völlig anders, als viele sie kennen (als die Liebe von Leonardo DiCaprio in Titanic, genau gesagt). Jim Carrey hat bereits in den letzten Jahren einen Wandel vom verrückten Grimassenschneider hin zum Charakterdarsteller gemacht, aber in diesem Film ist er fast das genaue Gegenteil von dem was er mal war, und als zurückgezogener, stiller Joel sogar anders als seine vorherigen Charakterrollen, und näher an einem Oscar als je zuvor. Die Chemie zwischen den Darstellern stimmt, auch wenn man sich meiner Meinung nach etwas intensiver darauf hätte konzentrieren können, warum es zu dieser ungewöhnlichen Beziehung kam. Die ebenfalls mit Stars besetzten Nebenrollen sind auch gut, verweilen aber aufgrund der beiden Hauptdarsteller mehr im Hintergrund. Die Handlung des Films geht mit dem optischen Stil Hand in Hand, unkonventionell und voller Überraschungen. Während man sich in den Erinnerungen von Joel befindet, wird die ganze Bandbreite von optischen Tricks und Kameratricks genutzt, um die Bilder in seinem Gedächtnis, und deren schrittweises Verblassen, glaubwürdig umzusetzen. Während der Szenen verschwinden Details, wie Aufschriften auf Schildern und Möbel, Gesichter verblassen, Kamerawinkel verengen sich, und Orte, Fahrzeuge und Personen werden dekonstruiert" und verschwinden. Während eine solche Idee in den Händen eines anderen Regisseurs vielleicht als lautstarke Effektorgie umgesetzt werden würde, sind hier die Veränderungen der Bilder meist still und konstant, gerade auffällig genug, dass es jedem Zuschauer auffällt. Der Ton und die Musik tragen auch zur Stimmung bei und bedienen sich einer weiten Bandbreite (Beck's Version von Everybody's got to learn sometimes" am Ende des Films erzeugt eine Gänsehaut und bleibt einem lange in Erinnerung) Ähnlich ist es mit dem Plot des Films. Er bedient sich, wie gesagt, teilweise aus Bestandteilen einer Komödie und Science Fiction, und ist voller Wendungen und Überraschungen, behält aber eine ruhige, am Boden gebliebene" Atmosphäre. So wird der Film einen nicht an die Sitzkante schieben, bleibt aber interessant, und spannend, vor allem wenn nebensächlich scheinende Handlungsstränge auf einmal von großer Bedeutung sind, und vorhersehbar scheinende Teile durch eine unerwartete Überraschung wieder völlig offen bleibt. Fazit: Mit der ungewöhnlichen, aber überraschend komplexen Handlung und toller Technik, die eine dichte Atmosphäre erzeugen, den tollen schauspielerischen Leistungen und der fast einzigartigen Idee hätte der Film großartig werden können, wenn man nicht mit dem Anfang gespielt hätte, der den Film verwirrender und gleichzeitig weniger schlagkräftig macht. Aber trotzdem ist und bleibt der Film sehenswert, und verdient trotz seiner Macken Anerkennung.
C**H
Ein absoluter Ausnahmefilm
Dies ist einer der wenigen Filme, bei denen ich gar nicht weiß wohin mit den Superlativen. Simpel ausgedrückt: für mich ist es ganz einfach der beste Film der letzten 5 Jahre, denn es stimmt einfach alles. Schauspielerische Leistung (und das, obwohl ich Jim Carrey eigentlich nicht sonderlich mag), Script, Regie, Kamera... alles auf höchstem Niveau, und dabei unkonventionell und innovativ- einfach eine Augenweide. Ich habe diesen Film zweimal im Kino und mehrere Male zuhause auf DVD gesehen, und jedes Mal sind die Zuschauer während des Abspannes geschlossen sitzengeblieben, um den Film noch ein bißchen 'sacken‘ zu lassen- ohne zu intellektuell daherzukommen, regt er zum Nachdenken an. Wiegen gute Erinnerungen die Schlechten auf? Wie unvermeidbar ist Liebe? Was würde ich tun, wenn ich Erinnerungen löschen könnte? 'Vergiss‘ mein nicht‘ ist ein Film über Beziehungen, der vollkommen auf Kitsch verzichtet und trotzdem voll in’s Herz trifft- und so bei Männern und Frauen gleichermaßen gut ankommt. Mal komisch, mal dramatisch, mal berührend... eine ausgewogene Mischung. Natürlich gibt es auch Menschen, die für diesen Film einfach nicht empfänglich sind und nicht begreifen können, warum andere (wie ich) ihn so glühend empfehlen. Das ist sogar halb verständlich, weil er nicht linear erzählt ist, streckenweise leicht verwirrend ist (was jedoch immer wieder aufgeklärt wird) und in eher ungewöhnlichen Bildern erzählt wird; auch sind Ausflüge in’s menschliche Gehirn nicht jedermanns Sache (z. B. 'Being John Malkovich', dem ich persönlich nicht viel abgewinnen konnte); und es ist auch kein Film für 'einfach mal so zwischendurch‘. Aber ich denke, die große Mehrheit wird von 'Vergiss‘ mein nicht‘ genauso hin und weg sein wie jeder, mit dem ich ihn bisher gesehen habe. Wie schon angedeutet, dies ist für mich einer der besten Filme aller Zeiten, und offensichtlich stehe ich damit nicht alleine da: im IMDb –die Internet Movie Database- ist 'Eternal Sunshine’ aktuell von ca. Bewertungen auf Platz der Top 250 gewählt. WARNUNG: Wer auf Carrey’s 'Dumm & Dümmer‘, 'Die Maske‘ oder 'Der Dummschwätzer‘ steht, wird hier nicht glücklich! Dies ist kein Carry-Fratzen-Film, sondern einer, in dem er sich tatsächlich als vollkommen ernstzunehmender Schauspieler präsentiert!
Trustpilot
2 weeks ago
1 day ago